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Psychosoziale Bereiche

Angst/Panik Bautzen

Veröffentlicht am: 22.01.2019,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Spaziergang am Stausee 

Am 24.04.2018 traf sich unsere Gruppe um 17.00 Uhr zu einem Frühlingsspaziergang am Bautzener Stausee. Obwohl der Himmel mit Wolken bedeckt war, freuten wir uns auf den gemeinsamen Nachmittag.

Gut gelaunt starteten wir vom Parkplatz aus in Richtung Stausee. Plötzlich wurden wir von einem Regenschauer überrascht. Doch das war nicht weiter schlimm. denn so entschieden wir uns zu einem Eis und einer Tasse Kaffee in einem kleinen Lokal am Wasser.

Bei einem wunderschönen Blick auf das Wasser  und einer entspannten Unterhaltung konnten wir beides genießen. Nachdem der Regen nachgelassen hatte, begannen wir mit unserem Spaziergang. Voller Achtsamkeit betrachteten wir uns die Frühlingsboten. Das grüne Gras, in dem schon viele Kräuter wuchsen, blühende und duftende Sträucher und das unterschiedliche Grün der Bäume, waren Balsam für die Seele.

Für einige von uns war auch der Campingplatz ein völlig unbekanntes Gelände. Umso überraschter waren wir von der gepflegten Anlage, in der wir so einiges mit viel Freude entdecken konnten. Wir staunten über den schön angelegten Park, die farbigen Holzhütten, die wunderschön gestaltete Rezeption und den interessanten Grillplatz.

Als wir uns um 19.00 Uhr voneinander verabschiedeten, fühlten sich alle richtig gut.

 

Bericht vom 02.06.2018 in Schmochtitz Bischof-Benno-Haus

Angeregt durch eine Ausstellung im Frauenzentrum Bautzen entstand in der Gruppe der Wunsch, sich mehr mit Naturmaterialien auseinanderzusetzen. So haben wir Kontakt zu einer Gestaltungspädagogin aufgenommen.

Da es in einer größeren Gruppe mehr Spaß macht, haben wir uns die Depressionsgruppe Hoyerswerda und die SHG Soziale Phobie aus Bautzen dazu eingeladen. So haben wir uns am 02. Juni 2018 in Schmochtitz am Bischof-Benno-Haus getroffen.

Die Leiterin hatte für uns eine schöne Ecke in dem großen Garten hergerichtet und so fühlten wir uns in der Gruppe gleich wohl. Zur Einleitung erzählte sie uns kurz etwas zu dem Haus und Gelände. Auch eine kurze Einführung in die Arbeit mit Naturmaterialien gab sie uns. Es ging darum, sich in der Umgebung wohlzufühlen, die Natur achtsam wahrzunehmen und zu schauen, welche Gedanken in uns aufsteigen.

Dann hatten wir 1,5 Stunden Zeit uns in dem großen Park umzuschauen, uns einen Wohlfühlort zu suchen. Das war erstmal sehr schwer, eigene Gedanken mussten losgelassen werden, um sich achtsam mit der Natur auseinander zu setzen. Da es nicht jedem möglich war, dies allein zu schaffen, bildeten sich kleine Gruppen. Es war schon erstaunlich, was jeder so entdeckte und jeder fand auch seinen individuellen Wohlfühlort und fing an, ihn mit Naturmaterialien, die er fand, zu gestalten.

Um 15 Uhr trafen wir uns in unserer gemütlichen Ecke wieder und deckten den Tisch mit Kaffee und Kuchen, was von den Gruppenmitgliedern mitgebracht wurde. Dabei fand auch ein Austausch statt. Wie haben wir den ersten Teil erlebt und was erwartet uns im 2. Teil des Nachmittags.

Mit der gesamten Gruppe sind wir nun zu den einzelnen Gestaltungen gegangen. Das Gruppenmitglied, welches gestaltet hat, sagte kurz, was ihm durch den Kopf gegangen ist und ganz spontan schrieb jeder ein Wort oder seinen kurzen Eindruck auf. Die Zettel bekam derjenige, der das Projekt angefertigt hatte. Es entstanden hier richtige kleine Kunstwerke aus Steinen, Farnen, Hölzern, Blumen, Moos und Waldfrüchten. In unserer Gruppenecke sollte nun jeder aus den Worten auf dem Zettel einen kleinen Vers, der zur Gestaltung passte, finden.

Mit zwei weiteren Gruppenmitgliedern gestalteten wir einen wellenartigen Abgang von einer Skulptur eines Jünglings. Aus Farnen, Hölzern, Blumen und Steinen. Unser Vers aus vielen kleinen Einzelstücken (Zettelchen) hieß dann: "Aus dem Denkmal des Jünglings fließt auf weißen und gelben Blüten gebettet der Fluss des Lebens immerfort." Mit einer kurzen Rückmeldung beendeten wir kurz nach 17 Uhr unseren schönen Nachmittag.

Vielen war es gelungen, alles Belastende mal bei Seite zu schieben, sich auf was anderen zu konzentrieren und die Natur mit anderen Augen zu sehen.

Wir möchten uns bei der Leiterin für die fachliche Betreuung ganz herzlich bedanken. Dieser schöne Nachmittag wird sicher noch oft unter uns angesprochen werden.

 

Projektbericht

Jedes Jahr führt unsere Gruppe ein Achtsamkeits- und Wahrnehmungstraining durch.

Durch einen Zeitungsartikel wurden wir auf Frau Mitscherling, die Chi-Kung-Training durchführt, aufmerksam. Chi-Kung verbindet traditionelles chinesisches Wisschen mit modernsten medizinischen und psychologischen Erkenntnissen über Bewegung und Gesundheit. Es beinhaltet Kombinationen von Kräftigung und Dehnung sowie Atem- und Entspannungstechniken.

So hat sich die Gruppe entschlossen, im September und Oktober so ein Training zu probieren.

Nach der 1. Stunde waren wir alle total k.o. und wir sind an unsere Grenzen gestoßen. Die Übungen waren für uns zu schnell und wir konnten unseren Körper nicht erspüren. So tauschten wir uns danach nochmal mit Frau Mitscherling aus. Uns war die Achtsamkeit auf den Körper, die Beeinflussung des Atems und die Entspannung wichtig wahrzunehmen.

In den nächsten Stunden versuchte Frau Mitscherling viel davon umzusetzen und stellte sich ganz auf die Probleme der Gruppe ein. Immer wieder ermunterte sie uns, an die für uns möglichen Grenzen zu gehen, aber auch nur so wie es für jeden auch möglich war, die Übungen auszuführen. Verspannungen im Brust-, Schulter- und Nackenbereich wurden durch die Übungen gemindert, durch die Atementspannung unser Kopf-Kino unterbrochen, was wir positiv wahrnehmen konnten.

Sensomotorische Partner- und Einzelübungen verbesserten das Körpergefühl, die Koordination und das Gleichgewichtsgefühl.

Frau Mitscherling gestaltete die Übungen immer abwechslungsreich und auch so dass wir durch kleine Kommentare auch Freude am Training hatten. Am Ende der Übungseinheit führten wir eine Atementspannung oder eine Fantasiereise durch, welche die Blockaden in Körper und Geist löste.

Ich denke der schönste Dank war es, dass ein Gruppenmitglied, dem es nicht so gut ging, mir dann eine Nachricht mit folgendem Wortlaut schrieb: "Mir hat es gestern richtig gut gefallen und es hat mir sehr gut getan."

Wir wünschen Frau Mitscherling immer viel Freude bei dem Training und Gruppen, die von ihrer Arbeit profitieren können.

 

Jahresbericht 2018 der Angst und Panik Gruppe Bautzen

Ganz schnell war das Jahr wieder rum und bei der Rückschau wird es bewusst, dass wir wieder ein aktives Gruppenleben hatten. Wir trafen uns wieder jeden Dienstag in den altbewährten Räumen auf der Erich-Pfaff-Straße. Im Vordergrund stand wieder der gemeinsame Austausch. Was hab ich erreicht und wie gehe ich mit schwierigen Situationen um. Es ist nicht immer so einfach zu akzeptieren, welches Lösungsweg ein Gruppenmitglied wählt und dennoch machen wir uns auch bewusst, dass jede Krise auch die Chance zur Veränderung hat.

Im Februar führten wir eine kleine Faschingsfeier durch. Bei Pfannkuchen und Kaffee sorgte ein Schrottwichteln für viel Spaß.

Im März trafen wir uns wieder mit der Hoyerswerdaer Gruppe und schauten uns gemeinsam einen Film an. Anschließend gab es belegte Brötchen und es fand ein reger Austausch statt.

Ende April trafen wir uns am Stausee. Wir führten eine kleine Wanderung durch, die mit einem Kaffeebesuch endete.

Im Juni wagten wir etwas ganz neues. Mit Frau Sprengler (Gestaltungstherapeutin) trafen wir uns in Schmochtitz. Mit Naturmaterialien gestaltete jeder einen kleinen Ort im Park, wo er sich wohlfühlte. Wir sollten erspüren, was macht es mit uns, so etwas zu tun. Wie wurde das Gestaltete dann von uns selbst und der Gruppe interpretiert. Dazu haben wir die Hoyerswerdaer Gruppe und Mitglieder der Sozialen Phobie Gruppe zu Gast gehabt. Zum Abschluss tranken wir Kaffee und aßen Kuchen, der von den Gruppenmitgliedern gebacken wurde. Es waren schöne 4 Stunden, die wir miteinander verlebten.

Den Juli und August gingen wir etwas ruhiger an. Es ist Urlaubszeit und die Gruppe ist oft etwas kleiner. Auch das ist nicht verkehrt, denn dann wird oft etwas angesprochen, was sonst nicht so aktualisiert wird.

Im September haben wir einen Ausflug nach Mortka zu einer erbauten Burg gemacht. Das wurde von den Hoyerswerdaern vorgeschlagen. Wir machten eine Burgbesichtigung und dann hatten wir einen Raum, in dem wir ein Picknick durchführten. Solche Ausflüge sind immer eine große Konfrontation. Es ist eine neue Umgebung, ich muss mich auf eine Gruppe einlassen (Führung) und die Hin- und Rückfahrt organisieren und mich jemand anderem anvertrauen.

Am 06. Oktober war der Selbsthilfetag in Kamenz. Auch daran beteiligte sich die Gruppe. Es wurden Flyer gedruckt und neue Zeitschriften der Angst und Panik München vorgestellt. Zum Austausch und Fragen waren immer 2 Mitglieder der Gruppe am Stand.

Im Oktober und November führten wir Chi-Kun durch. Über einen Zeitungsartikel sind wir darauf aufmerksam geworden. Wir erspürten über verschiedene Bewegungen unseren Körper. Viel Aufmerksamkeit wurde auch auf die Atmung und Entspannung gelegt.

Durch ein Gruppenmitglied angeregt, besuchten wir im Dezember das Pfefferkuchenmuseum in Weißenberg. Interessant war, wie früher gebacken wurde und gleichzeitig auch in dem Gebäude gewohnt wurde. Bemerkenswert waren die alten Möbel, die karge Einrichtung und die Leute waren zufrieden. Im früheren Aufenthaltsraum, schön geschmückt, gab es noch einen Glühwein oder Punsch.

Die Weihnachtsfeier hat unser Jahr dann beendet. Es gab erst einen besinnlichen Teil, danach wurde Mitgebrachtes verspeist und zum Abschluss wurde um ein Päckchen, was jeder mitgebracht hatte, gewürfelt. Beim Auspacken kamen viele schöne Sachen und Ideen zum Vorschein.

Wir möchten uns bei den Krankenkassen ganz herzlich für die Unterstützung bedanken. Durch diese Zuwendung können wir ein aktives Gruppenleben und den Austausch mit anderen Gruppen durchführen.

Unsere Gruppe besteht mittlerweile nun schon 20 Jahre und konnte für viele Betroffene eine echte Hilfe sein.

 

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Angst/Panik Hoyerswerda

Veröffentlicht am: 14.10.2019,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

In Hoyerswerda werden noch Gleichgesinnte für eine neue Selbsthilfegruppe "Angst/Panik" gesucht. Die Selbsthilfgruppe möchte gegenseitige Unterstützung im Alltag geben und den Umgang mit der Krankheit trainieren und lernen.

Treffen im Monat Oktober 2019

Montag 28.10.19 10.00 Uhr

 

Treffen im Monat November 2019

Montag  11.11.19 10.00 Uhr
Montag 25.11.19 10.00 Uhr

 

Die SHG Angst/Panik Hoyerswerda ist über das Büro der SKS in Hoyerswerda, Frau Bramborg, Tel. 03571/408365 oder E-Mail: sks-hoyerswerda@diakonie-st-martin.de zu erreichen.

Borderline Bautzen

Veröffentlicht am: 06.08.2019,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Sind Sie weiblich und haben eine diagnostizierte Borderline oder eine Persönlichkeitsstörung und möchten aktiv daran arbeiten, um den Alltag besser zu bewältigen, so bieten wir Ihnen die Hilfe in einer Selbsthilfegruppe an.

Für ratsuchende Angehörige stehen wir auch für ein informatives Gespräch gern zur Verfügung.

Wir treffen uns jeden Freitag um 16.00 Uhr.

Kontakt unter: 01734074605 oder über die SKS : 03591/3515863.

weitere Informationen

Workshop-Bericht 2019

Der diesjährige Workshop unserer Selbsthilfegruppe fand vom 28. bis 31.05.2019 in Senzig (Brandenburg) statt. Da ein neues Gruppenmitglied erstmalig an dem Wortshop teilnehmen würde, wurde in Absprache mit Therapeutin Frau Arora beschlossen, thematisch mit sozialen Situationen und Konflikten im Alltag zu arbeiten, um allen Teilnehmenden ein sinnvolles Sich-Einbringen zu ermöglichen. Gemeinsam wurde so das Thema "Selbstdarstellung und -behauptung mittels Realitätscheck und Körperausdruck" beschlossen.

Als Hausaufgabe im Vorfeld sollten die Gruppenmitglieder jeweils eine erlebte Situation beschreiben, die als problematisch und/oder belastend empfunden wurde in Hinblick auf die eigene Selbstdarstellung bzw. -behauptung. Details wie Auslöser und Ablauf der Begebenheit, beteiligte Personen und deren Verhalten sowie die kurz- bzw. langfristigen Vor- und Nachteile des eigenen (Re-)Agierens innerhalb der erlebten Situation sollten ebenfalls aufgeschrieben werden, um als Grundlage für die Anwendung von Realitätscheck und Körperausdruck verwendet zu werden.

Am 28.05. reiste die Gruppe in zwei Fahrzeugen nach Senzig. Nach der Ankunft im Quartier und Einweisung durch die Eigentümer wurden rasch die Zimmer bezogen und ein Kaffeetisch vorbereitet. Nachdem auch Therapeutin Frau Arora eingetroffen war, gab es bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zum Austausch über die vergangene Zeit seit dem letzten Workshop. Der anschließende Spaziergang wurde von allen genutzt, um sich u. a. mit Bewegungs- und Entspannungsübungen auf die kommende Arbeit einzustimmen. Zurück in der Unterkunft, ging es weiter mit einer erweiterten Blitzlichtrunde und den Ausblick auf die bevorstehenden Themen und Aktivitäten. Nach dem Abendessen begann die Auswertung der Hausaufgaben, wobei sich bereits einige Arbeitsansätze abzeichneten. Mit künstlerischem Gestalten und dem Auswerten der entstandenen Werke endete der erste Tag.

Tag zwei begann nach dem Frühstück mit verschiedenen Aktivierungsübungen im Freien; darunter verschiedene Lockerungs- und Körperwahrnehmungsübungen. Im Anschluss begann die thematische Arbeit mit der Einführung in den Realitätscheck nach Stefanie Stahl (Autorin von u. a. "Das Kind in Dir muss Heimat finden" und "Jeder ist Beziehungsfähig - der goldene Weg zwischen Freiheit und Nähe"). Dieser Realitätscheck, bestehend aus 4 Handlungsschritten, wurde zur Vertiefung auf die in der Hausaufgabe beschriebenen Situationen der einzelnen Teilnehmerinnen angewendet. Theoretische Begriffe und Konzepte aus Verhaltens- und Kognitionspsychologie mit Bezug zum vorliegenden Thema wurden anschließend erklärt, insbesondere die Konzepte "Eltern-Ich", "Kindheits-Ich" und "Erwachsenen-Ich".

Nach der Mittagspause ging es mit Übungen zum Körperausdruck weiter, wobei dessen Rolle bei dem Erreichen persönlicher Ziele im zwischenmenschlichen Kontakt verdeutlicht wurde. Körpersprache und -wahrnehmung als elementare Aspekte nonverbaler Kommunikation wurden dabei beleuchtet und geübt. Anschließende Rollenspiele (u. a. zu Einsamkeit, Ablehnung, Abgrenzung) dienten zur Vertiefung der erarbeiteten Erkenntnisse.

Der späte Nachmittag wurde für Yoga-Übungen genutzt; nach dem Abendessen wurde das Konzept des Erwachsenen-Ichs erneut aufgegriffen und vertieft. Hierzu  zeichneten die Teilnehmerinnen gegenseitig, auf Tapetenbahnen liegend, ihre Körperumrisse nach. Die so entstandenen Körperabbilder wurden mit persönlichen Eigenschaften, Werten und Merkmalen künstlerisch gestaltet.

Am dritten Tag erfolgte nach diversen Lockerungs- und Bewegungseinheiten im Freien eine erweiterte Blitzlichtrunde, wobei Abgrenzung, Umgang mit (Schuld-)Gefühlen und Aspekte der Standfestigkeit im zwischenmenschlichen Umgang thematisiert und einzelne Beispiele mit dem Realitätscheck überprüft wurden. Danach wurden die Konzepte von Sonnen- und Schattenkind als Formen des inneren Kindes ("Kindheits-Ich") nach Stefanie Stahl behandelt. Wir lernten, wie negative Prägungen aus der Kindheit in Bezug auf Bindung, Autonomie und Selbstwert als Störprogramme  im Verhalten von Erwachsenen wirken (Schattenkind) und positive Erfahrungen und Prägungen aus der Kindheit (Sonnenkind) als Gegenstück dazu als Ressource genutzt werden können. Danach setzten wir uns in Einzelarbeit mit persönlichen Prägungen und Anteilen beider Konzepte auseinander, was den schwierigsten und aufreibendsten Teil der Arbeit bildete und den restlichen Vormittag ausfüllte. Auswertung und Analyse nach dem Mittagessen wurden teils sehr persönlich und aufwühlend, brachten uns als Gruppe aber auch einander näher. Später am Nachmittag wurde von einem Gruppenmitglied entsprechender Ausbildung ein Spiel aus der Erlebnispädagogik namens "Die Gruppe kommt voran" angeleitet, was allen Mitspielern großen Spaß bereitet hat und die angespannte Stimmung auflockerte. Den Abend verbrachte die Gruppe mit weiteren Wahrnehmungs- und Körperausdrucksübungen und in einer abschließenden Auswertungsrunde wurde in angeregtem Austausch ein abschließendes Fazit der diesjährigen Workshop-Arbeit gezogen.

Für den letzten Tag, an dem eine Teilnehmerin aus beruflichen Gründen leider bereits abreisen musste, nutzen wir für ein Konfrontationstraining in Form eines Ausfluges mit dem Zug nach Berlin, da ein Gruppenmitglied von Ängsten in öffentlichen Verkehrsmitteln betroffen ist. Die sicherlich nicht einfache Aufgabe meisterte die betreffende Person erfreulich gut, sodass der Ausflug zu einem gelungenen Abschluss unseres diesjährigen Workshops wurde.

Nach dem Frühstück am 31.05. verabschiedete die Gruppe zunächst Therapeutin Frau Arora, bevor anschließend gemeinsam die obligatorische Grundreinigung der Unterkunft erledigt und die Rückfahrt angetreten wurde. Der von allen Beteiligten als ausgesprochen harmonisch, erkenntnisreich und intensiv erlebte Workshop ging so zu Ende und findet in vorliegenden Bericht seinen Abschluss.

Der Dank der Gruppe gilt wie immer unserer Therapeutin Fr. Ingrid Arora, Herrn Noack für organisatorische und logistische Hilfe sowie der AOK Bautzen und dem Landratsamt Bautzen für die finanzielle Unterstützung.

Depression II Hoyerswerda

Veröffentlicht am: 14.10.2019,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Treffen im Oktober 2019

Mittwoch 23.10.19 16.30 Uhr

 

Treffen im November 2019

Mittwoch 06.11.19 16.30 Uhr
Mittwoch 20.11.19 15.00 Uhr

Depression III Hoyerswerda

Veröffentlicht am: 14.10.2019,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

weitere Informationen

Gruppentreffen finden - wenn nicht anders angegeben - im Haus Bethesda, Schulstraße 5 in Hoyerswerda statt.

Treffen im Oktober 2019

Montag 14.10.19 16.30 Uhr
Montag 28.10.19 16.30 Uhr

 

Treffen im November 2019

Montag 11.11.19 16.30 Uhr
Montag 25.11.19 16.30 Uhr

 

Erlebnisbericht der Gruppe Depression III Hoyerswerda zum Workshop am 30.04.2016

Am Samstag, dem 30.04.2016 fand endlich unser Drumcircle mit Chris Spencer statt. Dieser wurde in Zusammenarbeit der Gruppen Angst und Panik Bautzen und Depression III Hoyerswerda vorbereitet und organisiert.

Die Mitglieder beider Gruppen waren zahlreich erschienen und nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann auch schon los. Wir lernten die Instrumente kennen, bekamen Erläuterungen zu den Eigenschaften der verschiedenen Trommeln und zu ihrer Geschichte.

Anschließend führten wir verschiedene Übungen durch und ließen diese dann im gemeinsamen Gespräch Revue passieren. So verging der Vormittag wie im Flug und wir nahmen gemeinsam das Mittagessen ein. Auch dieses war von vielen Gesprächen der einzelnen Workshopteilnehmer geprägt.

Nach der Mittagspause fuhren wir mit dem gemeinsamen Musizieren fort und es folgten weitere Übungen. Besonders beeindruckend für mich war eine Übung, bei der zuerst jeder seinen Takt trommelte und sich im weiteren Verlauf alles wie von selbst zu einem harmonischen Ganzen entwickelte. Auch die paarweise Kommunikation nur unter Zuhilfenahme der Instrumente war ein tolles Erlebnis.

Aus den Reihen der Teilnehmer gab es zum Schluss nur positive Meinungen zu hören. Alle waren begeistert und manchmal auch erstaunt darüber, was man selbst trotz gelegentlicher Ängste und Befürchtungen geleistet hatte. Und auch das vertraute Miteinander wurde als sehr angenehm empfunden. Während der eine sein Selbstvertrauen stärken konnte, hatte ein anderer seine Gemütsverfassung doch erheblich steigern können. Letztendlich konnte also jeder ein für sich selbst positives Fazit ziehen.

Wieder einmal hat eine gemeinsame Aktion beider Selbsthilfegruppen ein tolles Ergebnis gebracht. Und wieder einmal war zu beobachten, wie groß doch die Schnittmenge beider Krankheitsbilder ist und wie stark beide Gruppen vom gemeinsamen Erfahrungsaustausch profitieren können.

Zu Ende ging der Workshop mit Kaffee und Kuchen und angeregten Gesprächen. Einhellige Meinung aller war: So etwas müssen wir unbedingt mal wieder organisieren.

Unser Dank gilt allen für ihre Einsatzbereitschaft, vor allem aber der IKK für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Psychisch Kranke Hoyerswerda

Veröffentlicht am: 14.10.2019,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Treffen im Oktober 2019

Dienstag 15.10.19 16.00 Uhr
Dienstag 22.10.19 16.00 Uhr
Dienstag 29.10.19 16.00 Uhr

 

Treffen im November 2019

Dienstag 05.11.19 16.00 Uhr
Dienstag 12.11.19 16.00 Uhr
Dienstag 26.11.19 13.30 Uhr

 

Gruppentreffen finden im Haus Bethesda, Schulstraße 5 in Hoyerswerda statt.

 

 

 

Psychosomatische Störungen Hoyerswerda

Veröffentlicht am: 15.01.2018,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Treffen:    14-tägig, Montag der ungeraden Kalenderwochen von 19.00 bis 21.00 Uhr, Raum Theaterboden

Ort:         Kulturfabrik Hoyerswerda e. V. im Bürgerzentrum Braugasse 1, 02977 Hoyerswerda

 

 

Soziale Phobie Gesprächskreis

Veröffentlicht am: 07.12.2015,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Treffen

Die Gruppe trifft sich an jedem 2. und 4. Donnerstag im Monat um 16.00 Uhr im Frauenzentrum in der Karl-Marx-Straße 7 in Bautzen.

Weitere Betroffene sind herzlich zu den kostenlosen Treffen willkommen.

Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich bitte im Büro der Selbsthilfekontaktstelle, Tel. 03591/3515863 oder E-Mail: sks-bz@diakonie-hoyerswerda.de.

weitere Informationen

Trauercafe Sohland an der Spree

Veröffentlicht am: 11.09.2019,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Am 1. Donnerstag im Monat von 16.00 bis 18.00 Uhr treffen wir uns im Evangelischen Kirchgemeindehaus Sohland a. d. Spree, Am Markt 17 (hinter dem Pfarrhaus).

 

 

Trauerkreis Bautzen

Veröffentlicht am: 12.03.2015,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Die Selbsthilfegruppe lädt zum Trauerkaffee als offenes Angebot für Trauernde jeden 2. Montag im Monat jeweils von 16.00 Uhr - 18.00 Uhr ins Haus der Diakonie (Gartenhäuschen), Karl-Liebknecht-Straße 16 in 02625 Bautzen ein.

Für einen persönlichen Kontakt wählen Sie bitte 03591/481624.