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News beginnend mit B

Betroffene mit Hüftnekrose gesucht

Veröffentlicht am: 09.03.2018,      Kategorie: Chronische Erkrankungen

Jedes Jahr erkranken mehrere tausend Menschen an einer Nekrose des Hüftgelenkes. Hierbei handelt es sich um eine schwere Knochenerkrankung des Hüftgelenkes.

Wir suchen Betroffene mit dieser Diagnose zum gemeinsamen Austausch, Gesprächen und gemeinsamen Aktionen.

 

Kontakt über Selbsthilfekontaktstelle, Büro Hoyerswerda, Schulstraße 5 in 02977 Hoyerswerda

Tel.: 03571/408365

Mail: sks-hy@diakonie-hoyerswerda.de

Betroffene nach Krebs

Veröffentlicht am: 10.12.2018,      Kategorie: Chronische Erkrankungen

Gruppentreffen - wenn nicht anders angegeben - im Haus Bethesda, Schulstraße 5 in Hoyerswerda.

 

Treffen im Dezember 2018

Dienstag18.12.1814.00 Uhr

 

Treffen im Januar 2019

Dienstag15.01.1914.00 Uhr

 

 

Letzter Mittwoch im Monat 10.00 Uhr - 11.30 Uhr Kino

Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen - Kreisorganisation Bautzen

Veröffentlicht am: 06.06.2017,      Kategorie: Menschen mit Behinderungen

Alle aktuellen Termine finden Sie unter:

www.bsv-sachsen.de 

                                                                                                   

Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen - Kreisorganisation Bautzen - RG Hoyerswerda

Veröffentlicht am: 07.03.2018,      Kategorie: Menschen mit Behinderungen

Veranstaltungsplan der Regionalgruppe Hoyerswerda

13.12.18letzter Kaffeenachmittag 2018

 

Kaffeenachmittage: mit Erfahrungsaustausch jeden Donnerstag (außer Feiertag) im Haus der Parität von 14.00 bis gegen 17.00 Uhr

 

Alle aktuellen Termine finden Sie unter:

www.bsv-sachsen.de 

Borderline Bautzen

Veröffentlicht am: 28.06.2018,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Sind Sie weiblich und haben eine diagnostizierte Borderline oder eine Persönlichkeitsstörung und möchten aktiv daran arbeiten, um den Alltag besser zu bewältigen, so bieten wir Ihnen die Hilfe in einer Selbsthilfegruppe an.

Für ratsuchende Angehörige stehen wir auch für ein informatives Gespräch gern zur Verfügung.

Wir treffen uns jeden Freitag um 16.00 Uhr.

Kontakt unter: 01734074605 oder über die SKS : 03591/3515863.

weitere Informationen

 

Workshop-Bericht 2018

Das Thema des diesjährigen Workshops unserer Selbsthilfegruppe vom 27.04. bis 01.05.2018 in Bad Langensalza lautete Dekonstruktive Bewältigungsmuster: Erkennen - Analysieren - Unterbrechen - Verändern.

Im Vorfeld sollten die Gruppenmitglieder jeweils störende bzw. belastende Verhaltensmuster bei sich selbst benennen sowie über damit verbundene Faktoren wie Auslöser, Ablauf, evtl. beteiligte Personen sowie die kurz- bzw. langfristigen Vorteile und Nachteile des betreffenden Verhaltensmusters nachdenken und Notizen erstellen. Die gemeinsame Arbeit während des Workshops sollte mithilfe von Paar-/Gruppenübungen, künstlerischem Gestalten, Rollenspielen, Übungen zur Körperwahrnehmung und Entspannungstechniken erfolgen. Ein Ausflug in ein therapeutisches Solebad vor Ort wurde ebenfalls vereinbart.

In zwei Fahrergruppen kamen wir am 27.04. gegen Nachmittag an und bezogen die drei Ferienwohnungen innerhalb des angemieteten Hauses in Bad Langensalza. Nach Zimmerverteilung, Auspacken und gemeinsamem Kaffeetrinken brachen drei Teilnehmende zu einem Entdeckungsspaziergang in den Ort auf, andere erholten sich von der Fahrt. Zum Abend hin fanden noch einzelne Planungen für die kommenden Tage und Gespräche über Wünsche und Erwartungen etc. statt.

Tag zwei begann nach dem Frühstück mit Gymnastik und Körperwahrnehmung im Freien, da der zum Ferienhaus gehörende Garten ausreichend Sichtschutz hatte und das Wetter fast sommerlich war. Pünktlich zum Mittagessen traf Therapeutin Fr. Arora ein; der Empfang war wie immer herzlich und es wurden Neuigkeiten und Entwicklungen zur persönlichen Situation aller Teilnehmenden ausgetauscht. Der Nachmittag begann in Gruppenarbeit mit der Auswertung der Hausaufgaben (s. o.). Anschließend wurde ein Selbsttrainingsprogramm nach Prinzipien der RET (Response Emotive Therapy) erklärt und ein Arbeitsblatt mit den einzelnen Übungsschritten ausgegeben. Durch wiederholtes Üben können die Gruppenmitglieder damit auf Dauer befähigt werden, die bei Veränderung gewohnter Verhaltensmuster auftretenden Spannungsgefühle auszuhalten und dadurch eine Modifikation der Reaktionsmuster zu ermöglichen. Hierbei sind insbesondere körperlich, seelisch oder auch sozial schädliche Verhaltensmuster gemeint, die in bestimmten Situationen von Gruppenmitgliedern als Bewältigungsstrategie verwendet werden. Vor dem Abendessen sorgte ein ausgedehnter Spaziergang durch die interessante Kurstadt für Entspannung, Ausgleich und Bewegung. Der Abend wurde für künstlerisches Gestalten genutzt. Dabei stellte Fr. Arora eine Technik vor, bei der hinter dem Rücken eine "Vorlage" auf ein Blatt gemalt wird, aus der dann das eigentliche Bild herausgearbeitet werden soll. Die so entstandenen Werke sorgten für angeregten Austausch und die teils sehr gegenteiligen Interpretationsweisen sorgten für Kurzweil und Freude.

Tag drei startete bei sommerlichem Wetter wieder im Freien. Nach diversen Aktivierungsübungen ging es mit Körperwahrnehmung weiter: dabei wurden Haltung, Gang und Ausdruck der Gruppenmitglieder nacheinander analysiert und die Wirkung auf Außenstehende diskutiert. Künstlerisches Gestalten mit der am Vorabend eingeführten Technik sorgte erneut für interessante Einsichten und thematische Annäherung an persönliche innere Konflikte bzw. Verhaltensmuster. Ein insgesamt sehr intensives Arbeiten, das nach dem Mittagessen in Gruppenarbeit mit der Analyse und Bearbeitung der jeweiligen destruktiven Verhaltensmuster fortgesetzt wurde. Durch Chakren-Übungen und Singen mit der Therapeutin im Anschluss konnten die Energiespeicher wieder aufgefüllt werden, so dass der noch geplante Solebad-Besuch am Abend stattfand. Nach einem späten Abendessen wurde noch eine Teilnehmerin verabschiedet, die aus beruflichen Gründen nicht bis zum Ende des Workshops bleiben konnte.

Nur noch mit vier Teilnehmerinnen begann der letzte Arbeitstag wieder mit Aktivierungsübungen im Garten; es wurden verschiedene Bewegungsspiele durchgeführt. Als nächstes folgte wiederum künstlerisches Gestalten; diesmal wurde das Konzept "Ausweglosigkeit" in freier Gestaltung bearbeitet und so das Ausdrücken von Gefühlen und Bewertungen mit künstlerischen Mitteln eingeübt. Anschließend wurde ohne thematische Vorgabe, aber mit der jeweiligs nicht-dominanten Hand ein weiteres Blatt gestaltet, was abermals zu unterschiedlichsten Ergebnissen und auch Erkenntnissen führte.

Die als angenehm und hilfreich empfundene Arbeitsmethode wurde als Impuls für die weitere Arbeit im Rahmen der SHG aufgenommen und soll in Zukunft im Rahmen der "Blitzlichtrunde" am Anfang von Gruppentreffen Verwendung finden, um Problem- und Stimmungswahrnehmung bei den Teilnehmenden zu fördern. Nach Mittagessen und kurzer Pause für Gespräche wurde ein Ausflug zum Baumkronenpfad Hainichen unternommen. Ein Kaffeepicknick mit Kuchen in luftiger Höhe und die vielseitigen Einblicke in die Natur sorgten für Freude und Zerstreuung nach den teil aufwühlenden Erfahrungen und Einsichten während des diesjährigen Workshops. Der Abend des Tages verging mit Singen, Trommeln und Gesprächen.

Nach dem Frühstück am 01.05. verabschiedete die Gruppe Therapeutin Fr. Arora, anschließend wurde gemeinsam die obligatorische Grundreinigung der Unterkunft erledigt und die Rückfahrt angetreten. Der von allen Beteiligten als ausgesprochen harmonisch und arbeitsintensiv erlebte Workshop 2018 ging so zu Ende und findet im vorliegenden Bericht seinen Abschluss.

Der Dank der Gruppe gilt wie immer unserer Therapeutin Fr. Ingrid Arora, Herrn Noack für organisatorische und logistische Hilfe sowie der AOK Bautzen und dem Landratsamt Bautzen für die finanzielle Unterstützung.