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News beginnend mit B

Betroffene nach Krebs

Veröffentlicht am: 19.10.2021,      Kategorie: Chronische Erkrankungen

Gruppentreffen - wenn nicht anders angegeben - im Haus Bethesda, Schulstraße 5 in Hoyerswerda.

Letzter Mittwoch im Monat 10.00 Uhr - 11.30 Uhr Kino

 

Treffen Monat Oktober 2021

Dienstag 19.10.21  14.00 Uhr 

 

Treffen Monat November 2021

Dienstag  02.11.21  14.00 Uhr 
Dienstag 16.11.21 14.00 Uhr

 

 

Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen - Kreisorganisation Bautzen - RG Hoyerswerda

Veröffentlicht am: 19.10.2021,      Kategorie: Menschen mit Behinderungen

Kaffeenachmittage: mit Erfahrungsaustausch jeden Donnerstag (außer Feiertag) im Haus der Parität von 14.00 bis gegen 17.00 Uhr

 

Alle aktuellen Termine finden Sie unter:

www.bsv-sachsen.de 

Borderline Bautzen

Veröffentlicht am: 19.10.2021,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Sind Sie weiblich und haben eine diagnostizierte Borderline oder eine Persönlichkeitsstörung und möchten aktiv daran arbeiten, um den Alltag besser zu bewältigen, so bieten wir Ihnen die Hilfe in einer Selbsthilfegruppe an.

Für ratsuchende Angehörige stehen wir auch für ein informatives Gespräch gern zur Verfügung.

Wir treffen uns jeden Freitag um 16.00 Uhr.

Kontakt über die Selbsthilfekontaktstelle: 03591/3515863.

weitere Informationen

 

Jahresbericht 2020

Es war für die Gruppe ein sehr schweres Jahr. Bedingt durch Corona ist viel Unruhe gewesen. Schon am Anfang, im März, fiel unser gewohnter Versammlungsraum weg und wir mussten uns ständig auf andere Örtlichkeiten einstellen.

Wir haben versucht die Abstände auf zwei Wochen zu legen, aber weil der größte Teil der Gruppe in ein Tief gefallen ist, haben wir mit Krisenstunden begonnen.

Gerade bei dem Krankheitsbild ist eine große Instabilität vorhanden. Das Zwischenmenschliche bzw. eine Beziehung (Arbeit, Partner, Familie) ist ohne das Spiegeln von der Gruppe schwer oder nur mit starken Konflikten möglich. Auch in den Gruppenstunden kommt es durch Auslöser immer wieder zu Auseinandersetzungen. 

Da es aber eine gefestigte Gruppe ist, kann gut damit gearbeitet werden. Telefonisch stehen wir untereinander und auch mit einer Therapeutin aus Köln in Verbindung. Sie betreut auch den jährlichen 3-tägigen Workshop mit der Gruppe. Das ist für uns eine große Hilfe und wir bekommen auch im Verlauf des Jahres immer wieder Aufgaben von ihr. Sie spiegelt auch aus der Ferne unsere Gruppendynamik.

Unsere Treffen finden einmal wöchentlich für 3 Stunden statt. Bei sehr starker Unruhe versuchen wir über die Achtsamkeit oder Selbstwahrnehmung unseren Körper zur Ruhe zu bekommen. Das gelingt mal besser oder weniger gut. Es werden belastende Probleme der vergangenen Woche angesprochen. Wir betrachten sie von verschiedenen Gesichtspunkten und sagen unsere Meinung dazu. Den Lösungswerg muss jeder für sich finden und Entscheidungen treffen, die für ihn selbst stimmig sind.

Im März 2020 haben wir unsere Gruppe in der Sozialschule Rothenburg vorgestellt. Es war schon erstaunlich, wie viele Fragen dabei aufgetaucht sind. Da auch ein paar betroffene Schüler dabei waren, entstanden gleichermaßen viele Einzelgespräche. Wir haben uns gefreut, dass so viel Interesse bestand.

Zusammen mit anderen Selbsthilfegruppen beteiligten wird uns auch am Trommelworkshop in Bautzen. Auch das war eine gelungene Aktion, da viele das Trommeln aus Kliniken kennen und es auch beim Workshop mit integriert wird.

Zum Selbsthilfetag in Bautzen haben wir einen großen Thementisch gestaltet und dieser wurde gut besucht und angenommen. Da zwei Berufsschulklassen mit dabei waren, sind wir auch dort auf reges Interesse gestoßen.

Den diesjährigen Workshop gestalteten wir in Mortka. Da wir diesmal durch die Reisebeschränkung mit der Therapeutin nur übers Internet verbunden waren, haben wir diesen ohne Übernachtung durchgeführt. Das Konfliktpotenzial wäre einfach zu groß gewesen. Es war jedoch für uns eine neue Erfahrung auch so zu arbeiten.

Um so mehr freuen wir uns, das im nächsten Jahr wieder alles wie gewohnt zu gestalten. All das, was wir in diesem Jahr nicht machen konnten, wurde verschoben.

Da wir von den Geldern etwas übrig hatten, haben wir für die Gruppe auch einige neue Bücher gekauft.

Wir sind froh und dankbar, dass wir das schwierige Jahr so gemeistert haben. Wir sind auch stolz, dass es diese Gruppe nun schon seit dem Jahr 2000 gibt. Das ist schon etwas ganz Außergewöhnliches bei diesem Krankheitsbild.

Mit gleichen Gruppen in einen Austausch zu treten ist uns noch nicht gelungen, da zwar viele Gruppen ins Leben gerufen werden, aber diese oft schon nach einem Jahr wieder in Auflösung sind.

Wir möchten den Kassen danken, dass wir mit ihrer Unterstützung so ein aktives Gruppenleben gestalten können.

 

Bericht über Trommelworkshop in Bautzen

Am 05.09.2020 führten die Selbsthilfegruppen Depression, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Soziale Phobie und Angst und Panik einen gemeinsamen Trommelworkshop durch.

Pünktlich um 10.00 Uhr ging es los. Wir haben dazu Herrn Spencer aus Hoyerswerda eingeladen. Er stellte uns die verschiedenen Trommeln vor und zeigte uns wie diese gespielt werden. Jeder konnte sich dann ein Instrument aussuchen und sich darauf versuchen. Es sollte zur Person passen. Bei Bedarf konnte es auch getauscht werden.

Einige Gruppenmitglieder hatten vom vergangenen Workshop ihre Erfahrungen und so fiel es den anderen leichter, sich einzubringen. Jeder spielte so gut er konnte, es gab kein "Richtig" oder "Falsch" sondern es ging nur um die Freude und um ein Miteinander.

Vieles wurde ausprobiert. Jeder sollte einen Takt vorgeben, der von allen nachgespielt wurde. Es wurde laut und leise gespielt. Wir versuchten alle einen Takt durchlaufend mitzuspielen, aber es konnte auch jeder diesen verändern. Das förderte die Gemeinschaft und eine Verbundenheit untereinander.

Dann stellten wir die Trommeln zur Seite und Herr Spencer gab jedem ein Instrument das in die Kategorie der Orffschen- bzw. Percussion Instrumente zählt. So kamen zum Beispiel Klanghölzer, Triangel, Glocken und Schellen zum Einsatz. Mit geschlossenen Augen versuchte sich jeder mit verschiedenen Tönen in einem Spiel mit einzubringen. Dabei wurden die Achtsamkeit und die Wahrnehmung bei uns aktiviert. Durch die unterschiedlichen Instrumente entstand ein Geräusch wie in einem Urwald. Es wurde sogar gewagt Tierstimmen zu kopieren. Selbst Herr Spencer war erstaunt was wir hier gemeinsam zustande gebracht haben. Es war auch eine Übung, die Entspannung in uns auslöste, die wir auch spüren konnten.

Danach ging es wieder an die Trommeln und darum Gefühle und Emotionen auszudrücken. Wie soll das aber funktionieren, haben sich einige Teilnehmer gefragt und waren erstaunt, wenn sie sich darauf einlassen konnten. Bei dem Gefühl "Gelassenheit" war jeder in sich gekehrt und suchte seine Mitte. Wut und Ärger wurden durch lautes und starkes Trommeln ausgedrückt, es wurde etwas losgelassen. Und dieses auf eine Art und Weise, die keinem schadet. Erstaunlich war, dass beim Gefühl "Freude" erst alle allein versuchten es irgendwie zu erreichen, aber das immer mehr in den gleichen Takt kamen, sich aufrichteten und in die Runde durch Lächeln Kontakt aufnahmen. Ich denke das sind auch drei gute Erfahrungen die jeder mitgenommen hat.

Zur Lockerung versuchten wir ein Gewitter darzustellen. Blitz, Donner und Regen wurden auf die Trommeln übertragen. Um wieder etwas zur Ruhe zu kommen, teilte Herr Spencer dann die Boomwhackers aus. Das sind Plasterohre, die durch verschiedene Längen, unterschiedliche Töne durch Anschlagen erzeugen. Mit diesen konnten wir ganz präzise Rhythmen schlagen und kamen wieder in einen schönen gemeinsamen Einklang.

Im letzten Teil sollte jeder mal versuchen ein Stück Gruppenleitung zu übermehmen. Es sollte immer ein anderes Gruppenmitglied in den Kreis gehen um das Spielen zu unterbrechen und wieder neu beginnen. Es war eine große Leistung von den Teilnehmern der SHGn, dass sich auch welche trauten, die sonst sehr still und angepasst in den Gruppen sind.

Zum Abschluss gab es noch einmal einen richtigen Trommelwirbel. Jeder gab nochmal alles um einen guten Abschluss zu finden.

Für das gemeinsame Mittagessen und Kaffeetrinken brachte jeder von den Gruppenmitgliedern etwas mit und Frau Metasch bereitete daraus ein schönes Buffet an dem sich jeder bedienen konnte.

Ganz herzlichen Dank bei allen die mitgewirkt haben, dass wir gemeinsam diesen schönen Tag erleben durften. Es hat uns gezeigt, dass wir mit unseren Störungen nicht allein sind und gemeinsam viel bewirken können.