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News beginnend mit B

Betroffene mit Hüftnekrose gesucht

Veröffentlicht am: 09.03.2018,      Kategorie: Chronische Erkrankungen

Jedes Jahr erkranken mehrere tausend Menschen an einer Nekrose des Hüftgelenkes. Hierbei handelt es sich um eine schwere Knochenerkrankung des Hüftgelenkes.

Wir suchen Betroffene mit dieser Diagnose zum gemeinsamen Austausch, Gesprächen und gemeinsamen Aktionen.

 

Kontakt über Selbsthilfekontaktstelle, Büro Hoyerswerda, Schulstraße 5 in 02977 Hoyerswerda

Tel.: 03571/408365

Mail: sks-hy@diakonie-hoyerswerda.de

Betroffene nach Krebs

Veröffentlicht am: 09.10.2019,      Kategorie: Chronische Erkrankungen

Gruppentreffen - wenn nicht anders angegeben - im Haus Bethesda, Schulstraße 5 in Hoyerswerda.

Treffen im Oktober 2019

Dienstag 15.10.19 14.00 Uhr

 

Treffen im November 2019

Dienstag 05.11.19 14.00 Uhr
Dienstag 19.11.19 14.00 Uhr

Letzter Mittwoch im Monat 10.00 Uhr - 11.30 Uhr Kino

Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen - Kreisorganisation Bautzen

Veröffentlicht am: 06.06.2017,      Kategorie: Menschen mit Behinderungen

Alle aktuellen Termine finden Sie unter:

www.bsv-sachsen.de 

                                                                                                   

Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen - Kreisorganisation Bautzen - RG Hoyerswerda

Veröffentlicht am: 18.12.2018,      Kategorie: Menschen mit Behinderungen

Kaffeenachmittage: mit Erfahrungsaustausch jeden Donnerstag (außer Feiertag) im Haus der Parität von 14.00 bis gegen 17.00 Uhr

 

Alle aktuellen Termine finden Sie unter:

www.bsv-sachsen.de 

Borderline Bautzen

Veröffentlicht am: 06.08.2019,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Sind Sie weiblich und haben eine diagnostizierte Borderline oder eine Persönlichkeitsstörung und möchten aktiv daran arbeiten, um den Alltag besser zu bewältigen, so bieten wir Ihnen die Hilfe in einer Selbsthilfegruppe an.

Für ratsuchende Angehörige stehen wir auch für ein informatives Gespräch gern zur Verfügung.

Wir treffen uns jeden Freitag um 16.00 Uhr.

Kontakt unter: 01734074605 oder über die SKS : 03591/3515863.

weitere Informationen

Workshop-Bericht 2019

Der diesjährige Workshop unserer Selbsthilfegruppe fand vom 28. bis 31.05.2019 in Senzig (Brandenburg) statt. Da ein neues Gruppenmitglied erstmalig an dem Wortshop teilnehmen würde, wurde in Absprache mit Therapeutin Frau Arora beschlossen, thematisch mit sozialen Situationen und Konflikten im Alltag zu arbeiten, um allen Teilnehmenden ein sinnvolles Sich-Einbringen zu ermöglichen. Gemeinsam wurde so das Thema "Selbstdarstellung und -behauptung mittels Realitätscheck und Körperausdruck" beschlossen.

Als Hausaufgabe im Vorfeld sollten die Gruppenmitglieder jeweils eine erlebte Situation beschreiben, die als problematisch und/oder belastend empfunden wurde in Hinblick auf die eigene Selbstdarstellung bzw. -behauptung. Details wie Auslöser und Ablauf der Begebenheit, beteiligte Personen und deren Verhalten sowie die kurz- bzw. langfristigen Vor- und Nachteile des eigenen (Re-)Agierens innerhalb der erlebten Situation sollten ebenfalls aufgeschrieben werden, um als Grundlage für die Anwendung von Realitätscheck und Körperausdruck verwendet zu werden.

Am 28.05. reiste die Gruppe in zwei Fahrzeugen nach Senzig. Nach der Ankunft im Quartier und Einweisung durch die Eigentümer wurden rasch die Zimmer bezogen und ein Kaffeetisch vorbereitet. Nachdem auch Therapeutin Frau Arora eingetroffen war, gab es bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zum Austausch über die vergangene Zeit seit dem letzten Workshop. Der anschließende Spaziergang wurde von allen genutzt, um sich u. a. mit Bewegungs- und Entspannungsübungen auf die kommende Arbeit einzustimmen. Zurück in der Unterkunft, ging es weiter mit einer erweiterten Blitzlichtrunde und den Ausblick auf die bevorstehenden Themen und Aktivitäten. Nach dem Abendessen begann die Auswertung der Hausaufgaben, wobei sich bereits einige Arbeitsansätze abzeichneten. Mit künstlerischem Gestalten und dem Auswerten der entstandenen Werke endete der erste Tag.

Tag zwei begann nach dem Frühstück mit verschiedenen Aktivierungsübungen im Freien; darunter verschiedene Lockerungs- und Körperwahrnehmungsübungen. Im Anschluss begann die thematische Arbeit mit der Einführung in den Realitätscheck nach Stefanie Stahl (Autorin von u. a. "Das Kind in Dir muss Heimat finden" und "Jeder ist Beziehungsfähig - der goldene Weg zwischen Freiheit und Nähe"). Dieser Realitätscheck, bestehend aus 4 Handlungsschritten, wurde zur Vertiefung auf die in der Hausaufgabe beschriebenen Situationen der einzelnen Teilnehmerinnen angewendet. Theoretische Begriffe und Konzepte aus Verhaltens- und Kognitionspsychologie mit Bezug zum vorliegenden Thema wurden anschließend erklärt, insbesondere die Konzepte "Eltern-Ich", "Kindheits-Ich" und "Erwachsenen-Ich".

Nach der Mittagspause ging es mit Übungen zum Körperausdruck weiter, wobei dessen Rolle bei dem Erreichen persönlicher Ziele im zwischenmenschlichen Kontakt verdeutlicht wurde. Körpersprache und -wahrnehmung als elementare Aspekte nonverbaler Kommunikation wurden dabei beleuchtet und geübt. Anschließende Rollenspiele (u. a. zu Einsamkeit, Ablehnung, Abgrenzung) dienten zur Vertiefung der erarbeiteten Erkenntnisse.

Der späte Nachmittag wurde für Yoga-Übungen genutzt; nach dem Abendessen wurde das Konzept des Erwachsenen-Ichs erneut aufgegriffen und vertieft. Hierzu  zeichneten die Teilnehmerinnen gegenseitig, auf Tapetenbahnen liegend, ihre Körperumrisse nach. Die so entstandenen Körperabbilder wurden mit persönlichen Eigenschaften, Werten und Merkmalen künstlerisch gestaltet.

Am dritten Tag erfolgte nach diversen Lockerungs- und Bewegungseinheiten im Freien eine erweiterte Blitzlichtrunde, wobei Abgrenzung, Umgang mit (Schuld-)Gefühlen und Aspekte der Standfestigkeit im zwischenmenschlichen Umgang thematisiert und einzelne Beispiele mit dem Realitätscheck überprüft wurden. Danach wurden die Konzepte von Sonnen- und Schattenkind als Formen des inneren Kindes ("Kindheits-Ich") nach Stefanie Stahl behandelt. Wir lernten, wie negative Prägungen aus der Kindheit in Bezug auf Bindung, Autonomie und Selbstwert als Störprogramme  im Verhalten von Erwachsenen wirken (Schattenkind) und positive Erfahrungen und Prägungen aus der Kindheit (Sonnenkind) als Gegenstück dazu als Ressource genutzt werden können. Danach setzten wir uns in Einzelarbeit mit persönlichen Prägungen und Anteilen beider Konzepte auseinander, was den schwierigsten und aufreibendsten Teil der Arbeit bildete und den restlichen Vormittag ausfüllte. Auswertung und Analyse nach dem Mittagessen wurden teils sehr persönlich und aufwühlend, brachten uns als Gruppe aber auch einander näher. Später am Nachmittag wurde von einem Gruppenmitglied entsprechender Ausbildung ein Spiel aus der Erlebnispädagogik namens "Die Gruppe kommt voran" angeleitet, was allen Mitspielern großen Spaß bereitet hat und die angespannte Stimmung auflockerte. Den Abend verbrachte die Gruppe mit weiteren Wahrnehmungs- und Körperausdrucksübungen und in einer abschließenden Auswertungsrunde wurde in angeregtem Austausch ein abschließendes Fazit der diesjährigen Workshop-Arbeit gezogen.

Für den letzten Tag, an dem eine Teilnehmerin aus beruflichen Gründen leider bereits abreisen musste, nutzen wir für ein Konfrontationstraining in Form eines Ausfluges mit dem Zug nach Berlin, da ein Gruppenmitglied von Ängsten in öffentlichen Verkehrsmitteln betroffen ist. Die sicherlich nicht einfache Aufgabe meisterte die betreffende Person erfreulich gut, sodass der Ausflug zu einem gelungenen Abschluss unseres diesjährigen Workshops wurde.

Nach dem Frühstück am 31.05. verabschiedete die Gruppe zunächst Therapeutin Frau Arora, bevor anschließend gemeinsam die obligatorische Grundreinigung der Unterkunft erledigt und die Rückfahrt angetreten wurde. Der von allen Beteiligten als ausgesprochen harmonisch, erkenntnisreich und intensiv erlebte Workshop ging so zu Ende und findet in vorliegenden Bericht seinen Abschluss.

Der Dank der Gruppe gilt wie immer unserer Therapeutin Fr. Ingrid Arora, Herrn Noack für organisatorische und logistische Hilfe sowie der AOK Bautzen und dem Landratsamt Bautzen für die finanzielle Unterstützung.