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News beginnend mit A

Angst/Panik Bautzen

Veröffentlicht am: 06.11.2018,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Spaziergang am Stausee 

Am 24.04.2018 traf sich unsere Gruppe um 17.00 Uhr zu einem Frühlingsspaziergang am Bautzener Stausee. Obwohl der Himmel mit Wolken bedeckt war, freuten wir uns auf den gemeinsamen Nachmittag.

Gut gelaunt starteten wir vom Parkplatz aus in Richtung Stausee. Plötzlich wurden wir von einem Regenschauer überrascht. Doch das war nicht weiter schlimm. denn so entschieden wir uns zu einem Eis und einer Tasse Kaffee in einem kleinen Lokal am Wasser.

Bei einem wunderschönen Blick auf das Wasser  und einer entspannten Unterhaltung konnten wir beides genießen. Nachdem der Regen nachgelassen hatte, begannen wir mit unserem Spaziergang. Voller Achtsamkeit betrachteten wir uns die Frühlingsboten. Das grüne Gras, in dem schon viele Kräuter wuchsen, blühende und duftende Sträucher und das unterschiedliche Grün der Bäume, waren Balsam für die Seele.

Für einige von uns war auch der Campingplatz ein völlig unbekanntes Gelände. Umso überraschter waren wir von der gepflegten Anlage, in der wir so einiges mit viel Freude entdecken konnten. Wir staunten über den schön angelegten Park, die farbigen Holzhütten, die wunderschön gestaltete Rezeption und den interessanten Grillplatz.

Als wir uns um 19.00 Uhr voneinander verabschiedeten, fühlten sich alle richtig gut.

 

Bericht vom 02.06.2018 in Schmochtitz Bischof-Benno-Haus

Angeregt durch eine Ausstellung im Frauenzentrum Bautzen entstand in der Gruppe der Wunsch, sich mehr mit Naturmaterialien auseinanderzusetzen. So haben wir Kontakt zu einer Gestaltungspädagogin aufgenommen.

Da es in einer größeren Gruppe mehr Spaß macht, haben wir uns die Depressionsgruppe Hoyerswerda und die SHG Soziale Phobie aus Bautzen dazu eingeladen. So haben wir uns am 02. Juni 2018 in Schmochtitz am Bischof-Benno-Haus getroffen.

Die Leiterin hatte für uns eine schöne Ecke in dem großen Garten hergerichtet und so fühlten wir uns in der Gruppe gleich wohl. Zur Einleitung erzählte sie uns kurz etwas zu dem Haus und Gelände. Auch eine kurze Einführung in die Arbeit mit Naturmaterialien gab sie uns. Es ging darum, sich in der Umgebung wohlzufühlen, die Natur achtsam wahrzunehmen und zu schauen, welche Gedanken in uns aufsteigen.

Dann hatten wir 1,5 Stunden Zeit uns in dem großen Park umzuschauen, uns einen Wohlfühlort zu suchen. Das war erstmal sehr schwer, eigene Gedanken mussten losgelassen werden, um sich achtsam mit der Natur auseinander zu setzen. Da es nicht jedem möglich war, dies allein zu schaffen, bildeten sich kleine Gruppen. Es war schon erstaunlich, was jeder so entdeckte und jeder fand auch seinen individuellen Wohlfühlort und fing an, ihn mit Naturmaterialien, die er fand, zu gestalten.

Um 15 Uhr trafen wir uns in unserer gemütlichen Ecke wieder und deckten den Tisch mit Kaffee und Kuchen, was von den Gruppenmitgliedern mitgebracht wurde. Dabei fand auch ein Austausch statt. Wie haben wir den ersten Teil erlebt und was erwartet uns im 2. Teil des Nachmittags.

Mit der gesamten Gruppe sind wir nun zu den einzelnen Gestaltungen gegangen. Das Gruppenmitglied, welches gestaltet hat, sagte kurz, was ihm durch den Kopf gegangen ist und ganz spontan schrieb jeder ein Wort oder seinen kurzen Eindruck auf. Die Zettel bekam derjenige, der das Projekt angefertigt hatte. Es entstanden hier richtige kleine Kunstwerke aus Steinen, Farnen, Hölzern, Blumen, Moos und Waldfrüchten. In unserer Gruppenecke sollte nun jeder aus den Worten auf dem Zettel einen kleinen Vers, der zur Gestaltung passte, finden.

Mit zwei weiteren Gruppenmitgliedern gestalteten wir einen wellenartigen Abgang von einer Skulptur eines Jünglings. Aus Farnen, Hölzern, Blumen und Steinen. Unser Vers aus vielen kleinen Einzelstücken (Zettelchen) hieß dann: "Aus dem Denkmal des Jünglings fließt auf weißen und gelben Blüten gebettet der Fluss des Lebens immerfort." Mit einer kurzen Rückmeldung beendeten wir kurz nach 17 Uhr unseren schönen Nachmittag.

Vielen war es gelungen, alles Belastende mal bei Seite zu schieben, sich auf was anderen zu konzentrieren und die Natur mit anderen Augen zu sehen.

Wir möchten uns bei der Leiterin für die fachliche Betreuung ganz herzlich bedanken. Dieser schöne Nachmittag wird sicher noch oft unter uns angesprochen werden.

 

Projektbericht

Jedes Jahr führt unsere Gruppe ein Achtsamkeits- und Wahrnehmungstraining durch.

Durch einen Zeitungsartikel wurden wir auf Frau Mitscherling, die Chi-Kung-Training durchführt, aufmerksam. Chi-Kung verbindet traditionelles chinesisches Wisschen mit modernsten medizinischen und psychologischen Erkenntnissen über Bewegung und Gesundheit. Es beinhaltet Kombinationen von Kräftigung und Dehnung sowie Atem- und Entspannungstechniken.

So hat sich die Gruppe entschlossen, im September und Oktober so ein Training zu probieren.

Nach der 1. Stunde waren wir alle total k.o. und wir sind an unsere Grenzen gestoßen. Die Übungen waren für uns zu schnell und wir konnten unseren Körper nicht erspüren. So tauschten wir uns danach nochmal mit Frau Mitscherling aus. Uns war die Achtsamkeit auf den Körper, die Beeinflussung des Atems und die Entspannung wichtig wahrzunehmen.

In den nächsten Stunden versuchte Frau Mitscherling viel davon umzusetzen und stellte sich ganz auf die Probleme der Gruppe ein. Immer wieder ermunterte sie uns, an die für uns möglichen Grenzen zu gehen, aber auch nur so wie es für jeden auch möglich war, die Übungen auszuführen. Verspannungen im Brust-, Schulter- und Nackenbereich wurden durch die Übungen gemindert, durch die Atementspannung unser Kopf-Kino unterbrochen, was wir positiv wahrnehmen konnten.

Sensomotorische Partner- und Einzelübungen verbesserten das Körpergefühl, die Koordination und das Gleichgewichtsgefühl.

Frau Mitscherling gestaltete die Übungen immer abwechslungsreich und auch so dass wir durch kleine Kommentare auch Freude am Training hatten. Am Ende der Übungseinheit führten wir eine Atementspannung oder eine Fantasiereise durch, welche die Blockaden in Körper und Geist löste.

Ich denke der schönste Dank war es, dass ein Gruppenmitglied, dem es nicht so gut ging, mir dann eine Nachricht mit folgendem Wortlaut schrieb: "Mir hat es gestern richtig gut gefallen und es hat mir sehr gut getan."

Wir wünschen Frau Mitscherling immer viel Freude bei dem Training und Gruppen, die von ihrer Arbeit profitieren können.

 

weitere Informationen

Angst/Panik Hoyerswerda

Veröffentlicht am: 10.12.2018,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

In Hoyerswerda werden noch Gleichgesinnte für eine neue Selbsthilfegruppe "Angst/Panik" gesucht. Die Selbsthilfgruppe möchte gegenseitige Unterstützung im Alltag geben und den Umgang mit der Krankheit trainieren und lernen.

Treffen im Monat Januar 2019

 

Montag14.01.1910.00 Uhr
Montag28.01.1910.00 Uhr

 

Die SHG Angst/Panik Hoyerswerda ist über das Büro der SKS in Hoyerswerda, Frau Bramborg, Tel. 03571/408365 oder E-Mail: sks-hy@diakonie-hoyerswerda.de zu erreichen.

Aufbau Selbsthilfegruppe Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) Bautzen

Veröffentlicht am: 09.03.2018,      Kategorie: Sucht

Suchen Adoptiv- und Pflegeeltern, Angehörige und Eltern mit der Diagnose FASD von Kindern und Jugendlichen zum Erfahrungsaustausch, gegenseitiger Unterstützung und Hilfe.

Kontakt: Selbsthilfekontaktstelle Landkreis Bautzen, Büro Bautzen, Löhrstraße 33, 02625 Bautzen

Tel.: 03591/3515863

Mail: sks-bz@diakonie-hoyerswerda.de