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News beginnend mit A

Angst/Panik Bautzen

Veröffentlicht am: 22.01.2019,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

Spaziergang am Stausee 

Am 24.04.2018 traf sich unsere Gruppe um 17.00 Uhr zu einem Frühlingsspaziergang am Bautzener Stausee. Obwohl der Himmel mit Wolken bedeckt war, freuten wir uns auf den gemeinsamen Nachmittag.

Gut gelaunt starteten wir vom Parkplatz aus in Richtung Stausee. Plötzlich wurden wir von einem Regenschauer überrascht. Doch das war nicht weiter schlimm. denn so entschieden wir uns zu einem Eis und einer Tasse Kaffee in einem kleinen Lokal am Wasser.

Bei einem wunderschönen Blick auf das Wasser  und einer entspannten Unterhaltung konnten wir beides genießen. Nachdem der Regen nachgelassen hatte, begannen wir mit unserem Spaziergang. Voller Achtsamkeit betrachteten wir uns die Frühlingsboten. Das grüne Gras, in dem schon viele Kräuter wuchsen, blühende und duftende Sträucher und das unterschiedliche Grün der Bäume, waren Balsam für die Seele.

Für einige von uns war auch der Campingplatz ein völlig unbekanntes Gelände. Umso überraschter waren wir von der gepflegten Anlage, in der wir so einiges mit viel Freude entdecken konnten. Wir staunten über den schön angelegten Park, die farbigen Holzhütten, die wunderschön gestaltete Rezeption und den interessanten Grillplatz.

Als wir uns um 19.00 Uhr voneinander verabschiedeten, fühlten sich alle richtig gut.

 

Bericht vom 02.06.2018 in Schmochtitz Bischof-Benno-Haus

Angeregt durch eine Ausstellung im Frauenzentrum Bautzen entstand in der Gruppe der Wunsch, sich mehr mit Naturmaterialien auseinanderzusetzen. So haben wir Kontakt zu einer Gestaltungspädagogin aufgenommen.

Da es in einer größeren Gruppe mehr Spaß macht, haben wir uns die Depressionsgruppe Hoyerswerda und die SHG Soziale Phobie aus Bautzen dazu eingeladen. So haben wir uns am 02. Juni 2018 in Schmochtitz am Bischof-Benno-Haus getroffen.

Die Leiterin hatte für uns eine schöne Ecke in dem großen Garten hergerichtet und so fühlten wir uns in der Gruppe gleich wohl. Zur Einleitung erzählte sie uns kurz etwas zu dem Haus und Gelände. Auch eine kurze Einführung in die Arbeit mit Naturmaterialien gab sie uns. Es ging darum, sich in der Umgebung wohlzufühlen, die Natur achtsam wahrzunehmen und zu schauen, welche Gedanken in uns aufsteigen.

Dann hatten wir 1,5 Stunden Zeit uns in dem großen Park umzuschauen, uns einen Wohlfühlort zu suchen. Das war erstmal sehr schwer, eigene Gedanken mussten losgelassen werden, um sich achtsam mit der Natur auseinander zu setzen. Da es nicht jedem möglich war, dies allein zu schaffen, bildeten sich kleine Gruppen. Es war schon erstaunlich, was jeder so entdeckte und jeder fand auch seinen individuellen Wohlfühlort und fing an, ihn mit Naturmaterialien, die er fand, zu gestalten.

Um 15 Uhr trafen wir uns in unserer gemütlichen Ecke wieder und deckten den Tisch mit Kaffee und Kuchen, was von den Gruppenmitgliedern mitgebracht wurde. Dabei fand auch ein Austausch statt. Wie haben wir den ersten Teil erlebt und was erwartet uns im 2. Teil des Nachmittags.

Mit der gesamten Gruppe sind wir nun zu den einzelnen Gestaltungen gegangen. Das Gruppenmitglied, welches gestaltet hat, sagte kurz, was ihm durch den Kopf gegangen ist und ganz spontan schrieb jeder ein Wort oder seinen kurzen Eindruck auf. Die Zettel bekam derjenige, der das Projekt angefertigt hatte. Es entstanden hier richtige kleine Kunstwerke aus Steinen, Farnen, Hölzern, Blumen, Moos und Waldfrüchten. In unserer Gruppenecke sollte nun jeder aus den Worten auf dem Zettel einen kleinen Vers, der zur Gestaltung passte, finden.

Mit zwei weiteren Gruppenmitgliedern gestalteten wir einen wellenartigen Abgang von einer Skulptur eines Jünglings. Aus Farnen, Hölzern, Blumen und Steinen. Unser Vers aus vielen kleinen Einzelstücken (Zettelchen) hieß dann: "Aus dem Denkmal des Jünglings fließt auf weißen und gelben Blüten gebettet der Fluss des Lebens immerfort." Mit einer kurzen Rückmeldung beendeten wir kurz nach 17 Uhr unseren schönen Nachmittag.

Vielen war es gelungen, alles Belastende mal bei Seite zu schieben, sich auf was anderen zu konzentrieren und die Natur mit anderen Augen zu sehen.

Wir möchten uns bei der Leiterin für die fachliche Betreuung ganz herzlich bedanken. Dieser schöne Nachmittag wird sicher noch oft unter uns angesprochen werden.

 

Projektbericht

Jedes Jahr führt unsere Gruppe ein Achtsamkeits- und Wahrnehmungstraining durch.

Durch einen Zeitungsartikel wurden wir auf Frau Mitscherling, die Chi-Kung-Training durchführt, aufmerksam. Chi-Kung verbindet traditionelles chinesisches Wisschen mit modernsten medizinischen und psychologischen Erkenntnissen über Bewegung und Gesundheit. Es beinhaltet Kombinationen von Kräftigung und Dehnung sowie Atem- und Entspannungstechniken.

So hat sich die Gruppe entschlossen, im September und Oktober so ein Training zu probieren.

Nach der 1. Stunde waren wir alle total k.o. und wir sind an unsere Grenzen gestoßen. Die Übungen waren für uns zu schnell und wir konnten unseren Körper nicht erspüren. So tauschten wir uns danach nochmal mit Frau Mitscherling aus. Uns war die Achtsamkeit auf den Körper, die Beeinflussung des Atems und die Entspannung wichtig wahrzunehmen.

In den nächsten Stunden versuchte Frau Mitscherling viel davon umzusetzen und stellte sich ganz auf die Probleme der Gruppe ein. Immer wieder ermunterte sie uns, an die für uns möglichen Grenzen zu gehen, aber auch nur so wie es für jeden auch möglich war, die Übungen auszuführen. Verspannungen im Brust-, Schulter- und Nackenbereich wurden durch die Übungen gemindert, durch die Atementspannung unser Kopf-Kino unterbrochen, was wir positiv wahrnehmen konnten.

Sensomotorische Partner- und Einzelübungen verbesserten das Körpergefühl, die Koordination und das Gleichgewichtsgefühl.

Frau Mitscherling gestaltete die Übungen immer abwechslungsreich und auch so dass wir durch kleine Kommentare auch Freude am Training hatten. Am Ende der Übungseinheit führten wir eine Atementspannung oder eine Fantasiereise durch, welche die Blockaden in Körper und Geist löste.

Ich denke der schönste Dank war es, dass ein Gruppenmitglied, dem es nicht so gut ging, mir dann eine Nachricht mit folgendem Wortlaut schrieb: "Mir hat es gestern richtig gut gefallen und es hat mir sehr gut getan."

Wir wünschen Frau Mitscherling immer viel Freude bei dem Training und Gruppen, die von ihrer Arbeit profitieren können.

 

Jahresbericht 2018 der Angst und Panik Gruppe Bautzen

Ganz schnell war das Jahr wieder rum und bei der Rückschau wird es bewusst, dass wir wieder ein aktives Gruppenleben hatten. Wir trafen uns wieder jeden Dienstag in den altbewährten Räumen auf der Erich-Pfaff-Straße. Im Vordergrund stand wieder der gemeinsame Austausch. Was hab ich erreicht und wie gehe ich mit schwierigen Situationen um. Es ist nicht immer so einfach zu akzeptieren, welches Lösungsweg ein Gruppenmitglied wählt und dennoch machen wir uns auch bewusst, dass jede Krise auch die Chance zur Veränderung hat.

Im Februar führten wir eine kleine Faschingsfeier durch. Bei Pfannkuchen und Kaffee sorgte ein Schrottwichteln für viel Spaß.

Im März trafen wir uns wieder mit der Hoyerswerdaer Gruppe und schauten uns gemeinsam einen Film an. Anschließend gab es belegte Brötchen und es fand ein reger Austausch statt.

Ende April trafen wir uns am Stausee. Wir führten eine kleine Wanderung durch, die mit einem Kaffeebesuch endete.

Im Juni wagten wir etwas ganz neues. Mit Frau Sprengler (Gestaltungstherapeutin) trafen wir uns in Schmochtitz. Mit Naturmaterialien gestaltete jeder einen kleinen Ort im Park, wo er sich wohlfühlte. Wir sollten erspüren, was macht es mit uns, so etwas zu tun. Wie wurde das Gestaltete dann von uns selbst und der Gruppe interpretiert. Dazu haben wir die Hoyerswerdaer Gruppe und Mitglieder der Sozialen Phobie Gruppe zu Gast gehabt. Zum Abschluss tranken wir Kaffee und aßen Kuchen, der von den Gruppenmitgliedern gebacken wurde. Es waren schöne 4 Stunden, die wir miteinander verlebten.

Den Juli und August gingen wir etwas ruhiger an. Es ist Urlaubszeit und die Gruppe ist oft etwas kleiner. Auch das ist nicht verkehrt, denn dann wird oft etwas angesprochen, was sonst nicht so aktualisiert wird.

Im September haben wir einen Ausflug nach Mortka zu einer erbauten Burg gemacht. Das wurde von den Hoyerswerdaern vorgeschlagen. Wir machten eine Burgbesichtigung und dann hatten wir einen Raum, in dem wir ein Picknick durchführten. Solche Ausflüge sind immer eine große Konfrontation. Es ist eine neue Umgebung, ich muss mich auf eine Gruppe einlassen (Führung) und die Hin- und Rückfahrt organisieren und mich jemand anderem anvertrauen.

Am 06. Oktober war der Selbsthilfetag in Kamenz. Auch daran beteiligte sich die Gruppe. Es wurden Flyer gedruckt und neue Zeitschriften der Angst und Panik München vorgestellt. Zum Austausch und Fragen waren immer 2 Mitglieder der Gruppe am Stand.

Im Oktober und November führten wir Chi-Kun durch. Über einen Zeitungsartikel sind wir darauf aufmerksam geworden. Wir erspürten über verschiedene Bewegungen unseren Körper. Viel Aufmerksamkeit wurde auch auf die Atmung und Entspannung gelegt.

Durch ein Gruppenmitglied angeregt, besuchten wir im Dezember das Pfefferkuchenmuseum in Weißenberg. Interessant war, wie früher gebacken wurde und gleichzeitig auch in dem Gebäude gewohnt wurde. Bemerkenswert waren die alten Möbel, die karge Einrichtung und die Leute waren zufrieden. Im früheren Aufenthaltsraum, schön geschmückt, gab es noch einen Glühwein oder Punsch.

Die Weihnachtsfeier hat unser Jahr dann beendet. Es gab erst einen besinnlichen Teil, danach wurde Mitgebrachtes verspeist und zum Abschluss wurde um ein Päckchen, was jeder mitgebracht hatte, gewürfelt. Beim Auspacken kamen viele schöne Sachen und Ideen zum Vorschein.

Wir möchten uns bei den Krankenkassen ganz herzlich für die Unterstützung bedanken. Durch diese Zuwendung können wir ein aktives Gruppenleben und den Austausch mit anderen Gruppen durchführen.

Unsere Gruppe besteht mittlerweile nun schon 20 Jahre und konnte für viele Betroffene eine echte Hilfe sein.

 

weitere Informationen

Angst/Panik Hoyerswerda

Veröffentlicht am: 29.05.2019,      Kategorie: Psychosoziale Bereiche

In Hoyerswerda werden noch Gleichgesinnte für eine neue Selbsthilfegruppe "Angst/Panik" gesucht. Die Selbsthilfgruppe möchte gegenseitige Unterstützung im Alltag geben und den Umgang mit der Krankheit trainieren und lernen.

 

Treffen im Monat Juni 2019

Montag24.06.1910.00 Uhr

 

Die SHG Angst/Panik Hoyerswerda ist über das Büro der SKS in Hoyerswerda, Frau Bramborg, Tel. 03571/408365 oder E-Mail: sks-hoyerswerda@diakonie-st-martin.de zu erreichen.

Aufbau Selbsthilfegruppe Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) Bautzen

Veröffentlicht am: 09.03.2018,      Kategorie: Sucht

Suchen Adoptiv- und Pflegeeltern, Angehörige und Eltern mit der Diagnose FASD von Kindern und Jugendlichen zum Erfahrungsaustausch, gegenseitiger Unterstützung und Hilfe.

Kontakt: Selbsthilfekontaktstelle Landkreis Bautzen, Büro Bautzen, Löhrstraße 33, 02625 Bautzen

Tel.: 03591/3515863

Mail: sks-bz@diakonie-hoyerswerda.de